Über die Gemeinde

Gemeinde Šempeter – Vrtojba

Kurze VorstellungŠempeter pri Gorici

Die Gemeinde Šempeter–Vrtojba wurde im Jahr 1998 gegründet. Sie besteht aus zwei Ortschaften, Šempeter pri Gorici und Vrtojba, die sich beide am westlichen Rand Sloweniens, direkt an der italienischen Grenze und südlich von Nova Gorica, dem Verwaltungs-, Wirtschafts- und Kulturzentrum der Region Goriška bzw. Severna Primorska (Nördliches Küstenland) befinden.

Mit einer Fläche von 15 km2 zählt die Gemeinde Šempeter-Vrtojba zu den kleinsten Gemeinden Sloweniens und nimmt den 204. Platz unter allen slowenischen Gemeinden ein. Nach der Einwohnerzahl (etwa 6.300 Einwohner) wird sie allerdings den mittelgroßen Gemeinden zugeordnet. Von anderen Gemeinden unterscheidet sie sich vor allem durch wirtschaftliche Kennzahlen, die Bildungsstruktur der Einwohner und den hohen Lebensstandard, aber auch durch relativ hohe Ausgaben im Bereich Umweltschutz und nachhaltige Energienutzung.

Das Gemeindegebiet erscheint vor allem unter dem wirtschaftlichen Gesichtspunkt interessant, da sich die Gemeinde unmittelbar an der Kreuzung der wichtigsten Straßen- und Bahnverkehrswege befindet. Die bedeutendsten Wirtschaftszweige sind Logistik, Transport und Handel; Einzelunternehmer sind vor allem im Verkehr, Metallgewerbe und im Bausektor tätig. Die grenznahe Lage der Gemeinde ermöglicht tägliche Kontakte zwischen den beiderseits der Grenze lebenden Slowenen und Italienern sowie Friaulern von der itelienischen Seite. Zahlreiche Kontakte und gegenseitige Kooperation machen sich vor allem im regen Austausch von Kulturgütern und Waren bemerkbar.

Das Gebiet bezaubert auch durch seine Landschaft und sein Klima. Das Mittelmeerklima, welches vom Westen und vom Meer hereinzieht, wirkt sich vor allem auf die Ernteprodukte positiv aus. Das milde Klima und die guten Böden bieten eine ideale Bedingung für den Weingartenbau, Obstbau, Gartenbau, Gemüsebau und Floristik.

Biljenski gričiDas aus Flysch bestehende Hügelland Vrtojbensko-biljenski griči und die hier vorhandenen mergelreichen porösen Böden bieten beste Voraussetzungen für den Weinanbau. Deshalb überrascht es nicht, dass sich hier, etwa 50 bis 70 m über dem Meeresspiegel, neben Kirschen-, Pfirsich- und sonstigen Obstplantagen der größte und der pittoreske Weingarten Sloweniens erstreckt. Er umfasst ganze 240 ha.

Das touristische Angebot wird durch zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten abgerundet, wie zum Beispiel das Coronini Schloß, wo die Gemeinde ihren Sitz hat, das Maffei Schloss, Kirchen und alte Brunnen. Freizeitsportler finden hier Radwege, Wanderwege durch das malerische Hügelland mit Ausblick zum Meer sowie Vita-Parcours und Trimm-dich-Pfade.

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