Ortschaften in der Gemeinde

Ortschaften in der Gemeinde

Die Gemeinde Šempeter–Vrtojba besteht aus zwei Ortschaften, Šempeter pri Gorici und Vrtojba, die sich beide am westlichen Rand Sloweniens, direkt an der italienischen Grenze und südlich von Nova Gorica, dem Verwaltungs-, Wirtschafts- und Kulturzentrum der Region Goriška bzw. Severna Primorska (Nördliches Küstenland) befinden. Das milde Klima und die guten Böden bieten eine ideale Bedingung für den Weingartenbau, Obstbau, Gartenbau, Gemüsebau und Floristik.

Šempeter pri Gorici

Šempeter pri GoriciŠempeter pri Gorici ist eine Stadt in Slowenien, der Mittelpunkt der Gemeinde Šempeter-Vrtojba. Sie liegt an der wichtigen Verkehrsverbindung von Nova Gorica in den Soška Tal und vom Vipava Tal nach Italien.

Die ursprüngliche Bauernsiedlung, welche am rechten Ufer des Baches Vrtojbica entstand, erlebte eine raschen Aufschwung unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg, nachdem sie von Gorica (dt. Görtz), jener Stadt, die damals Italien zugesprochen wurde, die Rolle des administrativen und wirtschaftlichen Zentrums übernommen hatte. Diese Rolle wurde später von der neugegründeten slowenischen Stadt Nova Gorica übernommen, Šempeter bleibt aber weiterhin der zweitwichtigste Beschäftigungsstandort innerhalb der Region.

Vrtojba

 

Panorama Vrtojbe

Panorama Vrtojbe

Vrtojba liegt in dem fruchtbaren Goriška Flachland, am westlichen Rand Sloweniens, direkt an der italienischen Grenze und südlich von Nova Gorica. Von ihrem Ansatz her ist Vrtojba ein typisches Straßendorf, welches sich über drei Kilometer in Nord-Süd-Richtung erstreckt. Es liegt an der Hauptverbindung zwischen der Region Goriška und dem Goriški Karst. Durch Vrtojba fließt der Bach Vrtojbica, welches südwestlich vom Dorf in den Vipava mündet. Die Siedlung entstand an jener Stelle, wo der kieshaltige Boden des Vrtojbensko polje auf die lehmhaltigen Ablagerungen des aus Flysch bestehenden Hügellandes Vrtojbensko-biljenski griči trifft. In diesen mit Weingärten bewachsenen Hügeln erreicht das Dorf auch seinen höchsten Punkt über dem Meeresspiegel, nämlich – 83 m. An der südlichen Seite des Dorfes, in Richtung von Miren, gibt es einige große Kiesgruben.

Die ursprüngliche Bauernsiedlung, in der hauptsächlich Frühgemüse angebaut wurde, entwickelte sich nach dem 2. Weltkrieg zu einem durch stärkere Arbeiterschaft geprägten Bauerndorf. Dieses bäuerliche Merkmal schwindet jedoch allmählich und das breitgefächerte Gewerbe fasst in Vrtojba immer mehr Fuß. Der sich rasch entwickelnde Wohnungsbau und die steigende Bevölkerung verändern Vrtojba in der jüngsten Zeit zum südlichen Vorort des Ballungsgebietes von Nova Gorica.
Geographische Daten

Meereshöhe von Šempeter pri Gorici: 72 m
Geo-Standort von Šempeter pri Gorici:
45°55’42,16’N, 13°38’16,73’E

Najdi.si
; Geopedia.si

Meereshöhe von Vrtojba: 60,9 m
Geo-Standort von Vrtojba:
45°54’32,12’N, 13°38’11,02’E
Najdi.siGeopedia.si



Markus Berg wurde nach der Kirche St. Markus (ecclesia s. Marci in Monte) benannt, die allerdings nicht erhalten geblieben ist. Auf dem Berg wurde im Jahr 1922 eine Kapelle als eine Gedenkstätte an die im Ersten Weltkrieg auf dem Markus Berg gefallenen Soldaten errichtet, und später wieder entfernt. Heute befindet sich auf dem Gipfel ein Restaurant mit einer Aussichtsplattform.

Der Hügel St. Ot wurde benannt nach dem Heiligen Oton oder Otto. An dieser Stelle befand sich nämlich früher die Kirche St. Ot (ecclesia s. Ottonis supra Vertoibam Sup.). Die Kirchenruinen sind bis zum Ersten Weltkrieg erhalten geblieben, als sie die österreichisch-ungarischen Soldaten für die Befestigung deren Verteidigungspositionen im Hügelland oberhalb Šempeter und Vrtojba einsetzen. Einige Reste waren noch nach dem Zweiten Weltkrieg zu sehen, diese wurden jedoch beseitigt, nachdem man hier ein Beton-Mahnmal als Erinnerung an die im Herbst 1943 gefallenen Partisanen errichtet hatte. Zu derselben Zeit gab es auch ernste Überlegungen, den alten Flurnamen St. Ot mit einem mehr slowenischen Namen, nämlich Vidov hrib (Veits Berg) ersetzen zu lassen. Letztendlich siegte der Verstand und der Hügel trägt wieder seinen alten Flurnamen.

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